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Die Wege meines Lebens sind alles andere als geradlinig, da meine Interessen sich auf vielerlei Gebiete erstrecken.

 

Das künstlerische Elternhaus hat wohl schon früh mein ästhetisches Empfinden geprägt. Mein Opa war Gebrauchsgrafiker, und als er mir einen guten Fotoapparat schenkte, kam das aktive Gestalten hinzu, indem ich mich fortan und bis heute mit Fotografie und Bildgestaltung beschäftigte.

 

Mein großes Interesse für Sprache und Sprachen sowie der glückliche Zufall, in der Schule auf eine wunderbare Russischlehrerin zu treffen, ebneten zunächst den Weg in ein Fremdsprachenstudium und eröffneten mir Zugänge vor allem in die osteuropäischen Kulturräume.

 

Wiederum mehr durch Zufall als durch Absicht wurde ich nach dem Studium Reiseleiterin für Fahrrad- und Wanderreisen. Diesen aufregenden Beruf übte ich viele Jahre lang aus, war in ganz Europa unterwegs, und vor allem das Baltikum wurde eine zweite Heimat für mich.

 

Kurz vor der Corona-Epidemie entschied ich mich, jetzt mehr meiner schöpferisch-kreativen Seite Raum zu geben und begann eine Tischler-Ausbildung, die ich mit einer Auszeichnung für „gutes Handwerk“ abschloß. Hier lernte ich meinen Lebenspartner kennen. Heute arbeiten wir gemeinsam in einer kleinen Werkstatt in Brandenburg, jeder an seinen eigenen Projekten.

 

Sehr gern baue ich Kisten aller Art, da ich nie genug von den unendlich vielen Gestaltungsmöglichkeiten bekomme, die allein schon die Eckverbindungen bieten. Zudem ist eine Kiste ein äußerst nützlicher Gegenstand, da er Dinge, die uns teuer sind, vor Staub und Verlorengehen schützt und aufbewahrt. Kisten können sein: Schatullen, Schatzkästchen, Truhen, Etuis, Guckkästen, ... Genau genommen bin ich momentan eher Kistler als Tischler.